Internationale Föderation der Chemie-, Energie-, Bergbau- und Fabrikarbeitergewerkschaften
ICEM-Weltkonferenz für die Chemische Industrie - 2006
Globaler Bericht - ICEM-Weltkonferenz für die chemische und pharmazeutische Industrie
Die chemische und pharmazeutische Industrie ist eine der wichtigsten Schlüsselindustrien in der Welt. Gesundheitlicher Forstschritt, neue Werkstoffe und der Einsatz zukunftsträchtiger und umweltfreundlicher Technologien sind die Stichworte, die die besondere Rolle, aber auch Verantwortung dieses Industriezweiges knapp umreißen.
Die ILO schätzt die Zahl der Beschäftigten in der chemischen und pharmazeutischen Industrie auf rund 14 Mio. Menschen weltweit. Im Jahr 2004 haben die Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie einen Umsatz von 1776 Mrd. € erwirtschaftet.
Die chemische Industrie ist aber auch wie kaum eine andere Branche global vernetzt. Häufig ist sie Vorreiter für Entwicklungen in der internationalen Arbeitsteilung. Einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit:
• Forschungszentren der Pharmaindustrie werden in der Nähe führender Universitäten konzentriert insbesondere an der Ostküste der USA.
• Arzneimitteltests werden zunehmend in Indien durchgeführt, wegen der billigeren Testpersonen bei gleichzeitig hochqualifizierten Medizinern.
• Die erste Stufe des Downstreaming in der Petrochemie verlagert sich langsam aber sicher in den Mittleren Osten.
Darüber hinaus sehen sich die Gewerkschaften und ihre Mitglieder einem zunehmenden „Geschacher“ unter den multinationalen Unternehmen aus gesetzt. Konkurrenzunternehmen werden übernommen oder bestimmte Geschäftsfelder werden verkauft, da sie nach Ansicht des Managements nicht mehr zum Kerngeschäft gehören. Dies führt bei den Beschäftigten zu Verunsicherung und häufig zahlen sie die Zeche mit ihrem Arbeitsplatz, wenn die mit teuren Beratungszahlungen umgesetzten Strategien der Manager nicht auf gehen.
Die ILO schätzt die Zahl der Beschäftigten in der chemischen und pharmazeutischen Industrie auf rund 14 Mio. Menschen weltweit. Im Jahr 2004 haben die Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie einen Umsatz von 1776 Mrd. € erwirtschaftet.
Die chemische Industrie ist aber auch wie kaum eine andere Branche global vernetzt. Häufig ist sie Vorreiter für Entwicklungen in der internationalen Arbeitsteilung. Einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit:
• Forschungszentren der Pharmaindustrie werden in der Nähe führender Universitäten konzentriert insbesondere an der Ostküste der USA.
• Arzneimitteltests werden zunehmend in Indien durchgeführt, wegen der billigeren Testpersonen bei gleichzeitig hochqualifizierten Medizinern.
• Die erste Stufe des Downstreaming in der Petrochemie verlagert sich langsam aber sicher in den Mittleren Osten.
Darüber hinaus sehen sich die Gewerkschaften und ihre Mitglieder einem zunehmenden „Geschacher“ unter den multinationalen Unternehmen aus gesetzt. Konkurrenzunternehmen werden übernommen oder bestimmte Geschäftsfelder werden verkauft, da sie nach Ansicht des Managements nicht mehr zum Kerngeschäft gehören. Dies führt bei den Beschäftigten zu Verunsicherung und häufig zahlen sie die Zeche mit ihrem Arbeitsplatz, wenn die mit teuren Beratungszahlungen umgesetzten Strategien der Manager nicht auf gehen.
